Was ist ist „Overspeed-Training“?

Durch das Trainieren des Golfschwungs mit überhöhter Geschwindigkeit (Overspeed), wird der Körper "gezwungen", eine bekannte Bewegung in höherer Geschwindigkeit auszuführen. Mit den zwei leichteren Sticks wird das Gehirn zunächst trainiert, die Golfbewegung schneller auszuführen. Hintergrund ist hierbei, dass unser Gehirn in Bezug auf Geschwindigkeit einen festgesetzten neuronalen Bereich hat. Indem das Gewicht des Schlägers reduziert wird, wird dieser Gehirnbereich quasi ausgedehnt und der Körper lernt, die Bewegung schneller auszuführen. Im Anschluss wird das Gewicht nach und nach erhöht, sodass das Gehirn trainiert wird, die Geschwindigkeit bei neuem Gewicht zu übernehmen.

Beim SuperSpeed Golf Training System wird daher zunächst ein "Schläger" benutzt, der ca. 20 % leichter ist, als ein normaler Driver. Im zweiten Schritt dann ca. 8 % leichter. Für maximalen Erfolg wird zum Schluss noch ein Gewicht verwendet, welches ca. 6 % schwerer ist als der Driver.

Was bringt mir das SuperSpeed Golf Training?

Das SuperSpeed Golf Training System erhöht die Schlägerkopfgeschwindigkeit und die allgemeine Leistungsfähigkeit des Schwungs. Zusätzlich wird die Balance der dominanten und der nicht-dominanten Seite verbessert. Durch das beidseitige Training wird die Rückenmuskulatur ebenfalls verbessert und trainiert.

Ein schnellerer Schwung wiederum bedeutet automatisch eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit und somit mehr Länge. Speed ist Länge.

Wie beeinflusst eine höhere Geschwindigkeit meine Länge?

Speed ist Länge. Punkt. 

1 mph entspricht ca. 2.6 yards an Carry-Länge (ermittelt mit dem Trackman Launch Monitor). Eine Erhöhung der Schlägerkopfgeschwindigkeit um 5 mph Meilen ergibt ca. 4,50 Meter mehr Carry-Länge. 10 Meter länger beim Drive sind also durchaus realistisch, sofern bisher noch kein SuperSpeed Training erfolgt ist. 
Die Ergebnisse können variieren, je nach Schläger, Loft, Eintreffwinkel, Spin und Umwelteinflüssen. 

Wann kann ich mit ersten Ergebnissen rechnen?

Eine Erhöhung um 3 - 8 % der Schwunggeschwindigkeit kann bereits nach der ersten Anwendung erreicht werden! Unsere Studien zeigen, dass ein Training, welches 3x pro Woche über 6 Wochen hinweg ausgeführt wird, dazu führt, dass das Ergebnis dauerhaft erhalten bleibt. 

Die Geschwindigkeit kann danach durch die unterschiedlichen Variationen der Übungen weiter erhöht werden. 

Warum wird auch die nicht-dominante Seite trainiert?

Es gibt mehrere Gründe, warum auch die nicht-dominante Körperseite die Übungen ausführen sollte.
Golf ist ein einseitiger Sport und es wird überwiegend nur eine Körperseite bei Training und Spiel beansprucht. Dies führt zu einer einseitigen Belastung und zu unausgeglichener Muskulatur. Langfristig kann dies zu einem Mangel an Stabilität, Verringerung der Energiebereitstellung und manchmal auch zu Verletzungen führen. Durch das Training der nicht-dominanten Seite kann dies ausbalanciert werden.

Verbesserter Energietransfer im Golfschwung: Dadurch, dass sich die Koordination der Muskelkette der nicht-dominanten Seite verbessert, verbessert sich auch die Fähigkeit der Kraftverteilung und Leistungsfähigkeit des Schwungs insgesamt. Beim Schwung mit der nicht-dominanten Seite, verlagert der Golfer sein Gewicht auf das "Lead-Leg" seiner normalen Schwungseite. Dies hilft, die Stabilität der Muskulatur in Fuß, Bein, Hüfte und Rumpf während des Schwunges zu verbessern. Wechselt der Spieler mit dieser Verbesserung zurück zu seiner dominanten Seite, ist die "Lead-Seite" während des Schwunges stabiler und kann somit auch mehr Energie und Leistung transportieren. 

Warum werden unterschiedliche Gewichte verwendet?

Die Reihenfolge der Benutzung von „leicht“ nach „schwer“ gehört zum grundlegenden Konzept des „Overspeed-Trainings“. Ziel ist es, die Geschwindigkeit einer bekannten Bewegung zu erhöhen. Bevor dies aber möglich ist, muss zunächst das Gehirn und der Körper spüren, dass eine schnellere Ausführung möglich ist. Um dies zu erreichen, wird zunächst der leichteste der Sticks verwendet. 

Im Anschluss wird das Gewicht etwas erhöht und das Gehirn versucht, die gleiche Geschwindigkeit beizubehalten, auch wenn das Gewicht etwas höher ist. Hier wird bereits eine Steigerung der Geschwindigkeit festgestellt. 

Zum Schluss wird der schwerste Stick verwendet, der ca. 6 % schwerer ist, als ein normaler Driver. Dadurch, dass der normale „Schwungmotor“ zurückgesetzt wurde, ist auch dieser Schwung schneller als der ursprüngliche Schwung (vor dem Trainingsprogramm).
Dank eines wiederholten und regelmäßigen Trainings bleibt die erhöhte Geschwindigkeit dauerhaft bestehen. 

9 von 10 Punkten für SuperSpeed Golf in "Maiwalds Mandat" im GOLF JOURNAL: